Theologie morgen
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         Worum geht es in dieser Homepage?


Weil ich nur an wenigen Fachveranstaltungen teilnehmen kann, dient mir diese Homepage vor allem zur Diskussion theologischer Fragen. 

Meine Ausgangsfrage ist nicht neu: Wie lassen sich die Erfahrungen und Hoffnungen der biblischen Texte von vor mehr als zweitausend Jahren verstehbar machen für Menschen von heute? Wie können diese Texte in einem völlig veränderten Welt- und Menschenbild  heute und morgen Hoffnung stiften, Vertrauen in das Leben stärken und solidarisches Handeln ermöglichen?

In der Anfrage an biblische Texte unter naturwissenschaftlicher Perspektive   geht es mir weniger um aktuelle inhaltliche Auseinandersetzungen zwischen Naturwissenschaft und Glauben, sondern vor allem um die Veränderung unserer Denkstrukturen, die sich beschreiben lassen als Bewusstsein von grenzen-loser Vernetzung und Prozesshaftigkeit aller Realität. Wie lassen sich in diesen Strukturen Aussagen verstehen, die aus dem Bewusstsein einer statischen und hierarchisch geordneten Wirklichkeit unter der Herrschaft eines ewig unveränderten Gottes.stammen?

In den Anfragen an biblische Texte aus der gesellschaftlichen Perspektive   finde ich Vertrautes: Die Hoffnung auf gerechte Lebensordnungen sind offenbar sehr alt. Wie lassen sie sich übersetzen in die politischen Strukturen von heute unter den Bedingungen der Globalisierung?

Erkenntnisse aus Psychologie und Psychotherapie haben im zwanzigsten Jahrhundert die Seelsorge und das Verständnis von Schuld und Verantwortung  verändert. Und die Ergebnisse der Hirnforschung in der Gegenwart bestätigen viele ihrer Aussagen. Was bedeutet dann das Reden von Vergebung und Erlösung?

Dies sind für mich drei der Fragenbereiche, die Theologie heute bearbeiten sollte, wenn sie auch Theologie für morgen sein will.

Dazu kommt die Erkenntnis, dass das sich wandelnde Menschenbild in Beziehung steht zu einem sich wandelnden Gottesbild. Was bedeutet nun "Gottesbild"? Ist dies das Ende des Glaubens? Gott nur noch meine Phantasievorstellung, Projektion von Bedürfnissen?

Hier stellt das naturwissenschaftliche Denken nicht nur Fragen an den christlichen Glauben, sondern gibt  durch die Aufklärung der Denkprozesse auch Hilfestellung: Die Fähigkeit, in Bildern zu denken und zu verstehen, lässt  sich als Gabe der Schöpfung verstehen.
Das macht mich frei zu kritischen Untersuchungen unterschiedlicher Gottesbilder und ihrer Bedeutung. Die Arbeit mit Gottesbildern ist mein größter Arbeitsbereich.  Begonnen hat er mit einer Arbeit zur Weiblichkeit des Heiligen Geistes in der Trinität.

Ich lade Menschen, die sich mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen, ein,mich auf meiner Homepage zu besuchen.
Wir könnten Fragen, Überlegungen, Texte, Quellen und Informationen austauschen und mit anderen Teilnehmer/Innen diskutieren.

Ich freue mich über Ihren Besuch. Ich habe mit dem Medium "Homepage" noch keine Erfahrung und hoffe auf ein learning by doing.


 
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